Die göttliche Vorsehung 
Die göttliche Vorsehung hat es so eingerichtet, daß seine Gestalt in die Nähe jener des hl. Paulus gerückt wurde. Während nämlich das Paulusjahr zu Ende geht, das dem Völkerapostel gewidmet war, Vorbild eines außerordentlichen Verkünders des Evangeliums, der verschiedene Missionsreisen zur Verbreitung des Evangeliums unternommen hat, lädt uns dieses neue Jubiläumsjahr ein, auf einen armen Bauern zu blicken, der ein demütiger Pfarrer geworden ist und seinen Dienst als Seelsorger in einem kleinen Dorf verrichtet hat. Auch wenn die beiden Heiligen aufgrund der Lebenswege, die sie gekennzeichnet haben, sehr verschieden sind – der eine zog von Ort zu Ort, um das Evangelium zu verkünden, der andere hat Tausende von Gläubigen empfangen, während er aber immer in seiner kleinen Pfarrei blieb –, gibt es jedoch etwas Wesentliches, das sie verbindet: Und das ist ihre totale Identifikation mit ihrem Dienst, ihre Gemeinschaft mit Christus, die den hl. Paulus sagen ließ: »Ich bin mit Christus gekreuzigt worden. Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir« (Gal 2,20).
BENEDIKT XVI. - 24. Juni 2009
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